VFSW erreicht Unterlassungsvergleich in Verfahren über unbefugten Tanzunterricht

VFSW.at – 01.07.2020 | Ein Tänzer hatte – ohne über die entsprechende Befähigung als Tanzlehrer zu verfügen – auf seiner Website die Erteilung von Tanzunterricht angeboten. Insbesondere richtete er sich dabei an Hochzeitspaare und deren Gäste, mit dem Angebot, diesen innerhalb von nur zwei Stunden alle 10 Tänze beizubringen. Über außergerichtliche Abmahnung durch den VFSW bestritt der Tänzer zunächst, überhaupt Tanzunterricht zu erteilen und sprach von einer „missverständlichen Formulierung“ auf seiner Website, welche er zwischenzeitig gelöscht hatte. Im Gerichtsverfahren konnte der VFSW einen vollstreckbaren Unterlassungsvergleich dahingehend erzielen, dass der betreffende Tänzer es ab sofort zu unterlassen hat, in Wien, insbesondere zur Vorbereitung auf Hochzeiten, Unterricht in Gesellschaftstänzen abzuhalten, ohne über eine Tanzlehrbefugnis nach dem Wiener TanzschulG zu verfügen. Auch Kosten muss der Tänzer dem VFSW ersetzen (HG Wien 29 Cg 10/20w).