Arbeitsbericht 2018

VFSW-Jahresbericht 2018

Auch im Jahr 2018 wurde vom VFSW konsequent daran gearbeitet, Produzenten und Konsumenten die Marktgegebenheiten verständlich und fair näher zu bringen. Unsere Mitgliedsbetriebe mit hohem Marktanteil agierten vorbildlich und hielten die Konditionen der RSV ein.

Doch die Arbeit des VFSW wurde im September 2018 durch das neue Reiserecht äußerst erschwert. Die GISA-Ordnung wurde von Kunden noch nicht wahrgenommen, die Freiwilligkeit der Verwendung verwirrt zusätzlich und die gesamte Vorinformation in Prospekten und online entfiel komplett.

Sich mit den neuen Spieleregeln vertraut zu machen dauert bis heute an. Konsumentenschutzvereine sind über die Änderungen im Reisebereich mehr als verwundert und schon erschallen Rufe nach umgehender Novellierung.

Der VFSW sieht daher seine dinglichste Aufgabe für Verständlichkeit und Aufklärung zu sorgen.

Diese Aufgabe wurde uns durch einen tendenziösen Artikel in einer Fachzeitung, in dem der VFSW als „Abzockerverein“ bezeichnet wurde, nicht leichter gemacht. Wer unsere Struktur und Satzungen kennt, weiß, dass wir grundsätzliche Problematiken auch auf eigenes Risiko regulieren. Derzeit stehen wir allerdings vor neunen Problemen und Kosten. Spenden sind daher erwünscht.

Unsere reaktivierte Hompage www.vfsw.at hat sich bei unseren Mitgliedern 2018 bewährt und steht auch anderen interessierten Kollegen zur Verfügung.

2019 wird ein Jahr der hoffentlichen Besinnung auf Qualität des Angebotes für den Konsumenten sein. Airline-Konkurse erzeugen Zweifel an der Leistungsfähigkeit mittelständischer Unternehmen. Bonität und Insolvenzabsicherung sind mehr den je ein Thema. Wer diese Grundbedürfnisse nicht berücksichtigt, könnte vermehrt von fachlich minderqualifizierten Marketingorganisationen aus dem Markt gedrängt werden. Der VFSW sieht es als eine seiner Aufgaben im Jahr 2019 an, dass dies nicht geschieht.

Der Vorstand wird bei seiner nächsten Sitzung über zwei zusätzliche Varianten von Mitgliedsbeiträgen beraten, die ab dem 01.01.2020 den Beitritt von Klein- und Mittelbetrieben erleichtern soll:

a) € 800,– / Jahr mit Stimmerecht
b) € 400,– / Jahr ohne Stimmrecht

Ansonsten alle Rechte und Pflichten lt. den Statuten.

Zum Schluss nochmals unser „VFSW-Credo“: prompt mahnen, so wenig wie möglich prozessieren. Der VFSW ist kein Klageverein, wir bestreiten den Großteil unserer Kosten durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Mit freundlichen Grüßen,

KR Prof. Joseph Reitinger-Laska
VFSW-Obmann 

Telefon/Fax: 02522/844 85 | Mobil: 0650/804 1900 | Mail: office@vfsw.at